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Hier geht es um Webdesign, die Gestaltung von Websites, technische Aspekte, Usability und vieles mehr! Auch eine Vorstellung der besten Tools ist ein Thema dieses Buches, ebenso wie die bekannten Scriptsprachen Perl und PHP. Hauptthema ist aber das Web Site Design, in all seinen Facetten: wie werden Texte gut und lesbar gestaltet? Was kann man mit Tabellen alles anstellen? Und wozu gibt es JavaScript?

Viele Leser werden sich fragen, wieso wir uns nun an eine buchähnliche Online-Referenz gemacht haben, wo es doch das Magazin AboutWebDesign.de gibt. Wir beabsichtigen, beide Formate in Zukunft parallel zu betreiben: die Referenz soll eher als Nachschlagewerk dienen, AWD dagegen ist ein auf begrenzte und oft aktuelle Themen fokussiertes Magazin!

HTML ist eine Seiten-Beschreibungssprache, keine Programmiersprache. Daher ist es streng genommen falsch, vom "Programmieren" einer Internet-Seite zu reden.

Seine Daten legt HTML im Text-Format ab. Kommen Sie daher nicht auf die Idee, HTML mit Microsoft Word schreiben zu wollen (außer, Sie stellen den richtigen Dateityp beim Speichern ein, aber das ist unnötig kompliziert). Sie brauchen also einen Text-Editor. Wenn Sie hier kein spezielles Programm besitzen, können Sie auch einfach das Windows-Standard-Programm Notepad nutzen.

Absolute Adressierung liegt dann vor, wenn die Interpretation des Pfades nicht von der aktuellen Position abhängt. Umgekehrt formuliert: Wenn die Wirkungsweise, die Auswertung eines Pfades davon abhängt, auf welcher Unterseite einer Site der Surfer gerade ist, kann nicht von absoluter Formulierung gesprochen werden.

JavaScript ist eine eigene Programmiersprache und gehört nicht direkt zu HTML. Im Gegensatz zu HTML ist JavaScript übrigens eine wirkliche, objektorientierte Sprache. Um das Setzen von Variablen und das Aufrufen von Funktionen werden Sie also nicht herumkommen, wenn Sie eigene Scripts schreiben wollen.
Wofür ist JavaScript überhaupt genau zuständig? Im Wesentlichen geht es darum, die Inhalte von Web-Seiten dynamisch zu machen, ohne dabei erneut Verbindung zum Server aufbauen zu müssen. Dazu werden JavaScript-Dateien in einer sogenannten Sandbox, also einer theoretisch nach außen sicheren Umgebung, ausgeführt. Die Scripts nehmen dann meist Zugriff auf das Dokument. Wichtig ist, dass JavaScript kein Ersatz für HTML ist, sondern lediglich eine dynamische Ergänzung. JavaScript ist auch nicht für Aufgaben zuständig, die normalerweise von serverseitigen Scriptsprachen wie Perl erledigt werden.
Leider ist JavaScript - genau wie HTML selbst - nicht browserübergreifend kompatibel. Etwas, das im Netscape Navigator funktioniert, muss im Internet Explorer noch lange nicht funktionieren. Besonders ärgerlich ist das, wenn es um DHTML geht - aber dazu mehr im entsprechenden Kapitel.
Der Zugriff mit JavaScript auf zu verändernde HTML-Seiten basiert zu großen Teilen auf Objekthierarchien. Um diese Vorgänge zu verstehen, benötigen Sie ein wenig Grundwissen über objektorientierte Programmierung.